Steinmeteoriten

 

 

Steinmeteorite machen mit circa neunundachzig Prozent die Mehrzahl aller Meteoriten aus. 

Sie setzen sich im Gegensatz zu den Eisenmeteoritenhauptsächlich aus Pyroxen-, Olivin- und Plagioklas-Mineralen zusammen und lassen sich weiter in zwei Klassen unterteilen: 

 

-  Chondrite, "kosmische Sedimentgesteine", umfassen etwa sechsundachzig Prozent aller Meteoriten. 

 

-   Achondrite sind mit einem Anteil von drei Prozent relativ selten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier Stücke des Chelyabinsk-Meteoriten,

der am am 15. Februar 2013 um etwa 9:20 Uhr Ortszeit

(4:20 Uhr MEZ) in Russland niederging.

 

Nach Rekonstruktion der Flugbahn zählt dieser mit hoher

Wahrscheinlichkeit zur Gruppe der erdnahen Asteroiden vom Apollo-Typ.

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl Steinmeteoriten häufiger vorkommen als Eisenmeteoriten, sind erstere meist schwieriger zu identifizieren, weil sie irdischen Steinen 

sehr viel stärker ähneln und rascher verwittern als Eisenmeteoriten.

Eine objektive Bestimmung der Häufigkeit ist deshalb in ungewöhnlichen Umgebungen wie der Antarktis, steinarmen Steppengebieten wie Teilen

des US-Bundesstaats Kansas oder heißen Wüsten sehr viel einfacher.

 

Fotoquelle: Wikimedia Commons

Urheber: Alexander Sapozhnikov