Die älteste Materie, 

die auf unserem

Planeten zu finden ist,

stammt aus dem All. 

 

Es sind die Bruchstücke

ferner Welten, 

die als Meteoriten auf die Oberfläche der Erde fallen. 

Steinmeteoriten
Eisenmeteoriten
Stein-Eisenmeteoriten

Aktuelle Ereignisse und Vorträge

Foto: Nasa

Musik: Alina Kabanova (Hamburg)

 

Aktuelles

Himmelskarte mit nur 2 Prozent des gesamten Himmels zeigt mehr als 25.000 Schwarze Löcher

Das Ergebnis ist laut den Forschern der Universität Hamburg die größte und schärfste Himmelskarte im ultraniedrigen Radiofrequenzbereich. Obwohl sie nur 2 Prozent des gesamten Himmels abdeckt (4 Prozent des Nordhimmels),

zeigt sie bereits über 25.000 Schwarze Löcher. Jedes ist aktiv, verschlingt also Materie und ist in einer anderen Galaxie.

 

Erstellt wurde die Karte mit dem europäischen LOw Frequency ARray (LOFAR). Dies besteht aus 20.000 Antennen,

die an 52 Station in 9 europäischen Ländern zu finden sind. Es ist das einzige Radioteleskop weltweit,

das Frequenzen unter 100 Megahertz aufspüren kann.

Aktuelle Vorträge

 

19. Mai 2021, 20:00 Uhr

Vortrag: 'eRosita: ein neuer Blick in den Röntgenhimmel' - Online-Veranstaltung

(Hamburger Sternwarte, Bibliothek, Gojenbergsweg 112, 21029 Hamburg)

Am 13. Juli 2019 ist das russisch-deutsche Röntgenobservatorium eROSITA von Baikonur zum zweiten Lagrange-Punkt (L2) des Erde-Sonne-Systems gestartet. Die Hamburger Sternwarte ist eines der beteiligten Institute in dieser Raumfahrtmission. Nach umfangreichen Tests zur Inbetriebnahme, Kalibrierung und Leistungsüberprüfung seiner beiden Röntgenteleskope (ART-XC und eROSITA) hat die Raumsonde mit der Beobachtung des gesamten Himmels begonnen.

Da eROSITA der Umkreisung der Erde und damit auch des L2-Punktes um die Sonne folgt, wird sie in den nächsten 4 Jahren acht vollständige Messungen des gesamten Himmels durchführen. In dieser Zeit wird eROSITA etwa 100.000 Galaxienhaufen, 3 Millionen akkretierende supermassereiche Schwarze Löcher und eine halbe Million aktive Sterne entdecken. Erste Ergebnisse und Bilder werden in diesem Vortrag vorstellen.

22. April 2021, 19:00 Uhr

Vortrag: 'neues vom Planeten Merkur' - Online_Veranstaltung

(RiesKraterMuseum Nördlingen, Eugene-Shoemaker-Platz 1, 86720 Nördlingen)

 

Der Merkur ist der innerste Planet im Sonnensystem und ist aufgrund seiner Nähe zur Sonne mit Teleskopen

von der Erde aus nur schwer beobachtbar. Auch die Erkundung mit Raumsonden gestaltet sich schwierig,

da dort extreme Temperaturbedingungen herrschen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Merkur zu den am schlechtesten erforschten Planeten zählt. Die Europäisch/Japanische BepiColombo Mission ist nun auf dem Weg zum Merkur und wird diesen Ende 2025 im Detail untersuchen.

Der Vortrag erläutert die Geologie des Merkurs, die Ziele der Mission und vermittelt Eindrücke von deren Start. Spezielles Augenmerk gilt einem deutschen Instrument: dem thermalen Infrarotspektrometer MERTIS. 

 5. Februar 2021, 18:00 Uhr

Vortrag: 'eROSITA und die Dunkle Energie' - Online-Veranstaltung

 

(Bayerische Volkssternwarte München, Rosenheimer Str. 145h, 81671 München)

Das Röntgenteleskop eROSITA ist das Hauptinstrument auf der russisch-deutschen Weltraummission SRG

(„Spektrum-Röntgen-Gamma“). SRG wurde am 13. Juli 2019 mit einer Proton-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins All gebracht. Dort wird eROSITA vier Jahre lang den gesamten Himmel systematisch im Röntgenbereich mit beispielloser Empfindlichkeit kartieren und etwa 3 Millionen supermassereiche Schwarze Löcher,

100 000 Galaxienhaufen, zahlreiche Röntgen-Doppelysteme, fast 1 Million Röntgenaktive Sterne und die diffuse Emission unserer eigenen Galaxie zu entdecken.

Das wissenschaftliche Hauptziel von eROSITA ist es, die großräumige Struktur des Universums zu kartieren und herauszufinden, wie diese Strukturen im Verlauf der kosmischen Zeit wachsen. Dies könnte uns dabei helfen,

die Geheimnisse der rätselhaften Dunklen Energie zu entschlüsseln, die das Universum auseinander treibt.

Die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse können sogar als sensationell bezeichnet werden, so dass wir zuversichtlich sind, die Missionsziele erreichen zu können.